28. Januar 2018 / 16:26 Uhr

BSG Chemie Leipzig ohne Chance gegen Energie Cottbus

BSG Chemie Leipzig ohne Chance gegen Energie Cottbus

Redaktion Sportbuzzer
BSG Chemie Leipzig - Energie Cottbus (12)
BSG Chemie Leipzig - Energie Cottbus (12) © Dirk Knofe
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Die Überraschung ist in Leutzsch ausgeblieben. Spitzenreiter Energie Cottbus hat am Sonntag bei der BSG Chemie Leipzig mit 2:0 gewonnen. Die Lausitzer bauen damit ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der Regionalliga weiter aus weil die Verfolger vom BFC Dynamo und Wacker Nordhausen erst am Mittwoch aufeinander treffen. Die Leipziger bleiben weiter auf dem vorletzten Rang.

Cottbus begann druckvoll, musste aber zunächst harte Gegenwehr der Gastgeber hinnehmen. Torchancen sahen die rund 3700 Fans auf dem tiefen Rasen in der ersten Hälfte keine. Einziger Aufreger: Nach einem Foul von Marko Trogrlic bildete sich ein Rudel. Der Cottbusser José Matuwila sah in der unübersichtlichen Situation die rote Karte für eine Tätlichkeit.

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BSG Chemie Leipzig - Energie Cottbus (1) Zur Galerie
BSG Chemie Leipzig - Energie Cottbus (1) © Dirk Knofe
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Anderes Bild in der zweiten Hälfte, Energie kam mit mehr Power zurück und ging prompt mit dem ersten Torschuss in Führung. In Unterzahl schwang sich Lasse Schröder zum Mann des Tages auf. Zunächst traf er nach einer knappen Stunde zum 1:0 und legte in der 79. Minute zur Entscheidung nach. Chemie rannte und kämpfte, hatte aber keine einzige richtige Chance zu einem Treffer.

Positiv: Beim Sicherheitsspiel blieb es ruhig.

Dietmar Demuth, Trainer BSG Chemie Leipzig: "Ich glaube, in der ersten Halbzeit hat man gesehen, wie wir gegenhalten und das Zentrum zugemacht haben. Wir haben läuferisch und kämpferisch überzeugt. Cottbus ist uns allerdings auch mit zehn Mann spielerisch überlegen und wir haben ihnen in der zweiten Hälfte die Räume überlassen. Nach dem Tor wurden diese Räume noch größer, danach hatte unser Spiel nur noch wenig mit Fußball zu tun, wurden ein paar Bälle hoch reingeschlagen. Wir haben den Gegner ins Spiel kommen lassen, so haben wir am Ende verdient verloren."

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Claus-Dieter Wollitz, Trainer FC Energie Cottbus:  "Ich hatte im Vorfeld gesagt, dass es Disziplin, hohe Organisation, schnelles Spielverständnis braucht. Das haben wir in der ersten Hälfte nicht ganz geschafft. In der zweiten Hälfte hatten wir dann mehr Basics im Spiel, haben das Zentrum komplett beherrscht. Auch die Einwechslung von Mamba hat uns bessere Möglichkeiten nach vorn ermöglicht. Das erste Tor hochverdient und auch ein bisschen glücklich mit dem Innenpfosten. Das Schönste ist auch, dass wir danach nichts mehr zugelassen haben."

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